14. September 2005

Große John Lennon-Ausstellung im Cité de la Musique in Paris

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© Cité de la musique

Nach Jimi Hendrix (2002) und Pink Floyd (2003), lässt die Pariser Cité de la Musique John Lennon für die Dauer einer Ausstellung wieder auferstehen. Die Schau mit dem Titel «John Lennon, Unfinished Music» fällt genau auf den 65. Geburtstag und 25. Todestag des Ex-Beatle und zeigt die musikalische, künstlerische und humanistische Entwicklung des Musikers. Ermöglicht wird die Ausstellung durch Sonderleihgaben, die von Yoko Ono, die sich zur Eröffnung angesagt hat, genehmigt worden sind. Die Ausstellung öffnet ihre Tore am 20. Oktober und läuft bis zum 25. Juni 2006

Die Schau, eine Hommage an John Lennon, findet in allen Räumen für zeitweilige Ausstellungen des Cité de la Musique (Bild) statt. Die Ausstellungsfläche, die in dreizehn thematische Sequenzen unterteilt wurde, erstreckt sich über annähernd 900 m und lädt dazu ein, das Leben sowie das facettenreiche Werk des Ex-Beatle in chronologischer Reihenfolge - von seiner Kindheit in Liverpool bis hin zu seinem tragischen Tod 1980 in New York - hautnah kennenzulernen. Zusätzlich zu den Texten und Fotos wird dem Medium Ton in der Ausstellung ein großer Platz eingeräumt. Auch eine Auswahl von John Lennons Collagen, die nie zuvor in Europa zu sehen waren, sollen in Paris gezeigt werden, ebenso wie einige der Lennon/Ono-Filme.

Die Cité de la Musique beherbergt das Museum de la Musique (Museum der Musik) ebenso wie ein Konservatorium, eine Musikbibliothek und einen riesigen Konzertsaal. Der Bau aus dem Jahr 1995 steht im Pariser Neubauviertel Parc de La Villette.

Web-Tipp:  Externer Link www.cite-musique.fr

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12. September 2005

Yoko Ono bei der 8. Biennale für Gegenwartskunst in Lyon

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© Studio Ono/Yoko Ono

Yoko Ono gehört zu jenen 61 Künstlern, die sich heuer an der achten Ausgabe der Biennale für Gegenwartskunst von Lyon (Frankreich) beteiligen. Das Motto der von Nicolas Bourriaud und Jérôme Sans kuratierten Schau lautet heuer «Experiencing Duration» (Die Erfahrung der Dauer). Ono ist mit ihrem, gemeinsam mit John Lennon realisierten, Film «Smile» vertreten. Der 51-minütige Streifen entstand 1968 und zeigt zeitlich gedehnt die Dauer eines Lächelns von Lennon (Bild). Die Premiere dieses Filmes fand 1968 auf dem Chicago Film Festival statt.

Das Programm der Biennale umfasst u.a. eine Installation von Tony Conrad, dem Pionier der "ewigen Musik", den Film «Sleep» von Andy Warhol und die «Reykjavik Slides», 30.000 Dias, auf denen die Gebäude der isländischen Hauptstadt zu sehen sind.

Unter den weiteren Künstlern, deren Werke in Lyon zu sehen sind, befinden sich u.a. La Monte Young, Terry Riley, Brian Eno, Jonas Mekas und der Österreicher Erwin Wurm. Zu sehen sind Installationen, Performances, Fotos, Videos und Gemälde. Die Schau öffnet ihre Tore am 14. September und ist bis zum 31. Dezember zu sehen.

Web-Tipp:  Externer Link www.biennale-de-lyon.org

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